Ein Ort der Ruhe. Im Herzen der Insel.
Das wertvolle Arboretum macht die Mainau zu einem einzigartigem Parkerlebnis. Und das zu jeder Jahreszeit. Der Park lädt zum Promenieren, Verweilen und Studieren ein. Willkommen unter riesigen Mammutbäumen, Atlas- und Libanon-Zedern, Metasequoien, Tulpenbäumen um nur einige der berühmtesten zu nennen.
Das Wort Arboretum leitet sich von dem lateinischen Wort Arbor (=Baum) ab und bezeichnet eine Sammlung, meist exotischer Gehölze. Das Arboretum der Mainau wurde 1853 begründet als Großherzog Friedrich die Mainau erwarb. Nach und nach ließ er fremdländische Gehölze aus fast allen Kontinenten auf dem Hochplateau der Insel anpflanzen.
Heute – mehr als 150 Jahre später – umfasst das Arboretum annähernd 250 Gehölzarten und –sorten.
Schon ein erster Blick ins Arboretum der Mainau erfreut das Kennerauge: Mammutbäume (Sequoiadendron giganteum) und Küstenrotholz (Sequoia sempervirens) zählen zu den ersten ihrer Art, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus Kalifornien nach Europa kamen.
Zedern aus schneefreien Regionen des Atlasgebirges
(Cedrus atlantica und C. atlantica Glauca), Himalaya-Zedern
(C. deodara), Weihrauchzedern und verschiedene Arten von Scheinzypressen (Chamaecyparis). Dazu Riesenlebensbäume
(Thuja plicata), die sehr seltene Kalifornische Dufteibe (Torreya californica), mehrere Arten von Tannen (Abies gigantea, A. pinsapo, A. nordmanniana, A. cephalonica) und Fichten (Picea). Für schöne Farbakzente sorgen Magnolien (Magnolia), Japanische Zierkirschen (Prunus). Weitere prachtvolle Exemplare von Taschentuchbaum (Davidia involucrata), Buchen (Fagus), Linden (Tilia), Platanen (Platanus x hispanica), Eichen (Quercus), Nussbäume (Juglans), Katsurabäume (Cercidiphyllum japonicum), Trompetenbäume
(Catalpa bignonioides), teilweise mit mächtig ausladenden Schleppenwäldern.
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