Staunenswertes gibt es auf der Mainau wahrhaft in Fülle. Die botanischen Kostbarkeiten vorneweg!
Wir laden Sie ein, Park und Gärten, Natur und Botanik der Insel mit allen Sinnen zu erkunden. Die nun folgenden Seiten möchten Ihnen die wichtigsten botanischen Highlights näher bringen. Noch besser lässt sich alles natürlich auf der Insel erleben. Denn schließlich möchten wir Ihre Entdeckerlust wecken und zu einem Besuch auf der Insel Mainau im Bodensee einladen.

Das bedeutende Rosensortiment ist mit ca. 1.200 Arten und Sorten an zwei Orten der Insel Mainau angelegt –
dort, wo Duft, Schönheit und Eleganz der Königin der Blumen zum betörenden, sinnlichen Erlebnis werden: im Italienischen Rosengarten auf der Südseite des Schlosses (Auf dem Inselplan die Nr. 33) und in einer der schönsten Promenaden der Insel – den Weg durch die Straße Wild- und Strauchrosen am Südufer der Insel (Auf dem Inselplan die Nr. 16).
Das perfekte Bühnenbild für die mediterrane Pflanzenwelt:
die Brunnenarena mit den Mediterran-Terrassen. In der warmen Jahreszeit säumen viele tropischen Gewächse den Weg zur Brunnenarena. In der weitläufigen Gartenanlage mit der prächtig bepflanzten Terrassenlandschaft kommt bei einzigartigem Panorama über die Bodenseelandschaft mediterranes Flair auf. Den Auftakt machen die Paradiesvogel-Banane (Strelitzia nicolai) mit der Trompetenblume (Campsis grandiflora) ein Klettergehölz, das ab Juli leuchtend orangerot blüht. Dazu vermitteln eine Vielzahl weiterer tropischer Gewächse wie Palmen, Agaven, Bougainvillea, Esskastanien (Castanea sativa) sowie verschiedene Zypressenarten ein Gefühl wie am Mittelmeer. Von hier hat man auch einen herrlichen Blick auf die barocken Blumenbeete in den Gärten am Südhang. Direkt daneben steht ein schönes Exemplar einer Immergrünen Eiche (Quercus x turneri, Pseudoturneri). (Auf dem Inselplan die Nr.35)

Im Stil italienischer Renaissancegärten aus kostbarem Südschweizer Granit angelegt, wird die Kaskade von säulenförmigen Koniferen und üppigem Flor gesäumt. Im Frühjahr und Sommer entstehen auf den Stufen einzigartige Blütenbilder; im Herbst setzt die prächtige Baumfärbung reizvolle Akzente. Die strenge Architektur der Wasserkaskade wird von einer üppigen Flora begleitet. Ein herrliches Blütenbild erfreut das Auge des Gastes. Im wechselnden Schatten der imposanten Blutbuche erblüht im Sommer ein einzigartiges Sortiment historischer Fuchsien. (Auf dem Inselplan die Nr. 37)
Der Kräutergarten präsentiert gut etikettiert ein reiches Sortiment an Heil- und Gewürzkräuter. Hier kann man sein Wissen über traditionelle Heilmethoden auffrischen und Interessantes über die Wirkung von Gewürzkräutern lernen. Ein Garten voller Gesundheit. Ähnlich dem Grundriss einer großen Kräuterspirale ist der Mainauer Kräutergarten angelegt. Er präsentiert eine breite Palette traditioneller Heilpflanzen nach ihren Anwendungsgebieten. Hier finden Sie die Pflanzen, die bei den verschiedensten Erkrankungen Linderung und Heilung bringen.
Darüber hinaus sieht man hier zahlreiche Gewürzkräuter, die eine wichtige Rolle in der Ernährung spielen. Die zierlichen Beete bilden ein duftendes Band um die von Kletterpflanzen berankte Pergola aus Granitstelen, die das südliche Flair der Kräuter unterstreicht.
(Auf dem Inselplan die Nr. 11)
Das wertvolle Arboretum macht die Mainau zu einem einzigartigem Parkerlebnis. Und das zu jeder Jahreszeit. Der Park lädt zum Promenieren, Verweilen und Studieren ein. Willkommen unter riesigen Mammutbäumen, Atlas- und Libanon-Zedern, Metasequoien, Tulpenbäumen um nur einige der berühmtesten zu nennen. Begründet wurde das Arboretum vom Großherzog Friedrich I., dessen besondere Vorliebe seltenen Gehölzen aus aller Welt galt. Bereits im Jahre 1853 kamen exotische Bäume auf die Insel Mainau. Die Sortimente wurden in den folgenden Jahrzehnten bereichert und gepflegt. Heute umfasst die Baumsammlung der Mainau mehr als 500 verschiedene Arten von Laub- und Nadelgehölzen. (Auf dem Inselplan die Nr. 25)
Der Schmetterlingsgarten unweit des Schmetterlingshauses ist ein Eldorado für Schmetterlingliebhaber. Hier dienen über 100 aus- gesuchte Blüten- und Honigpflanzen auf ca. 500 qm Fläche als Eiablageplatz, als Futterpflanzen für die Raupen oder als Nektar- lieferant für die Schmetterlinge. Ein faszinierendes Schauspiel!
Der Duftgarten im Hangbereich erfreut mit mehr als 150 verschiedenen Duftpflanzen die Sinne. Beide Gärten geben eine Fülle von Anregungen für den heimischen Garten. Diese Gartenanlage ist hauptsächlich mit Blüten- und Honigpflanzen ausgestattet.
Sie stammen überwiegend der Pflanzenfamilien Korbblütler (Compositae) und Lippenblütler (Labiatae) und dienen als Eiablageplatz und als Futterpflanzen für die Raupen. Dazu wurden ausgewählte Sträucher und Wildkräuter als Nektarlieferant für die Schmetterlinge angepflanzt. Der Duftgarten widmet sich Blütendufter, Nachtdufter und Blattdufter, deren ätherische Öle sich bei Berührung verwandeln in Duft. Ein sinnliches Erlebnis. Die Duftpflanzen sind thematisch nach den Standortbedürfnissen und unter Berücksichtung der Wuchsform und Blütenfarbe angeordnet. Außerdem beachtenswert sind die ca. 15 Jahre alten Pinien (Pinus pinea), die 1996 gepflanzt wurden. Nördlich der Alpen sind sie eine echte Rarität.
(Auf dem Inselplan die Nr. 19)
Der Garten für Alle wurde auf Anregung von Gräfin Sonja Bernadotte anlässlich des 80. Geburtstages von Graf Lennart im Mai 1989 geschaffen. Auf der bislang einzigartigen Anlage in Deutschland können jüngere und ältere Menschen die Freude am Garten erleben. (Auf dem Inselplan die Nr. 21)


















