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Umweltpolitik

Ökonomische und ökologische Balance
Unser Ziel und unsere Verpflichtung ist das Erreichen eines ökonomischen und ökologischen Gleichgewichtes

Die seit 1998 bestehende Umweltpolitik bleibt unverändert bestehen, lediglich die Bezeichnungen der Abteilungen sind aktualisiert. Sie stellt für uns eine Selbstverpflichtung dar, nicht nur die geltenden umweltrelevanten Vorschriften einzuhalten, sondern auch eine angemessene kontinuierliche betriebliche Verbesserung voranzutreiben. Die Umweltpolitik hat zum Ziel, ungünstige Auswirkungen auf die Umwelt in einem solchen Umfang zu reduzieren, wie es sich mit wirtschaftlich vertretbaren Aufwendungen und der besten verfügbaren Technik erreichen läßt. Wir wollen touristische Wirtschaftsformen stärken, die auf dem Grundsatz der Nachhaltigkeit basieren.
 
1. Wir betrachten es als eine wichtige Aufgabe, unsere Gäste mit geschulten Mitarbeitern über ökologische Fragen zu informieren, sie zu beraten und zum positiven Handeln anzuregen.

2. Wir ergreifen geeignete Maßnahmen, um Belastungen, die durch touristische Dienstleistungen bzw. den daraus resultierenden Konsequenzen für den Naturhaushalt entstehen, zu vermeiden bzw. zu beseitigen. In den Umweltbereichen, in denen dies nicht zu bewerkstelligen ist, muß zumindest versucht werden, die Emissionen und das Abfallaufkommen oder andere Folgen auf ein Mindestmaß zu verringern und die natürlichen Ressourcen zu erhalten. Hier sind mögliche umweltfreundliche Verfahrensweisen zu berücksichtigen

3. Durch interne Audits kontrollieren wir den Erfolg der Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Umweltpolitik getroffen wurden. Es werden gegebenenfalls Korrekturen vorgenommen.

4. Für umweltkritische Tätigkeiten bzw. Verfahren arbeiten wir mit den betreffenden Institutionen oder Behörden Notfallpläne aus und ergreifen die nötigen organisatorischen/technischen Maßnahmen, um unfallbedingte Freisetzung von Stoffen zu verhindern.

5. Die Gesamtverantwortung für den betrieblichen Umweltschutz hat die Geschäftsleitung, die ihrerseits eine Stabstelle Umweltmanagement und Qualität (UQM) bestellt hat. Umweltschutz ist Führungsaufgabe und gleichwertig mit anderen Unternehmenszielen. Die Abteilungs- und Referatsleiter sind in das Umweltmanagementsystem (UMS) einbezogen und mitverantwortlich.

6. Die Mitarbeiter aller Ebenen des Betriebes werden in ihrem Verantwortungsbewusstsein für umweltverträgliche Tourismusformen, die dem Erhalt einer intakten Natur- und Kulturlandschaft dienen, durch regelmäßige Information und Schulung gefördert. Wir motivieren die Mitarbeiter zum aktiven Handeln im eigenen Arbeitsbereich. Die Führungskräfte erfüllen Vorbildfunktion.

7. Von allen Geschäftsfeldern werden - unter Einbeziehung der Stabstelle Umweltmanagement und Qualität - bei der Planung neuer Projekte, Verfahren und Techniken im voraus die Umweltwirkungen untersucht sowie die bedeutenden Auswirkungen der gegenwärtigen Tätigkeiten auf die lokale Umgebung geprüft, überwacht und regelmäßig dokumentiert.

8. Die an unserem Standort tätigen Vertragspartner werden über das Mainau-Konzept der ökologischen Wirtschaftsweise informiert und beraten. Sie werden aufgefordert, sich unserer Handlungsweise anzuschließen.

9. Der Öffentlichkeit werden im offenen Dialog die Informationen zur Verfügung gestellt, die geeignet sind, die Auswirkung unserer Unternehmenstätigkeit auf die Umwelt verständlicher zu machen. Ein Umweltbericht informiert regelmäßig über unsere Bemühungen und Maßnahmen im betrieblichen Umweltschutz.

10. Das Unternehmen Mainau strebt in allen Abteilungen eine kontinuierliche Verbesserung in der Umweltqualität an. Wir möchten modellhaft im Bereich des internationalen Bodenseetourismus wirken und mit den entsprechenden Verbänden und Behörden konstruktiv im Sinne der „GRÜNEN CHARTA von der Mainau“ aus dem Jahre 1961 zusammenarbeiten.

11. Das Unternehmen Mainau ergreift Maßnahmen, um die aktiv auftretende berufliche und private „Beschleunigung“ des Lebens, d.h. Stress, Hektik und Nervosität während des Aufenthaltes auf der Insel so weit wie möglich abzubauen. Dabei geht es nicht um Langsamkeit als Selbstzweck sondern um die Vermittlung von angemessener  Geschwindigkeit und der Veränderung, in einem umfassenden Sinn: im Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit der umgebenden Natur, nicht nur während des Aufenthaltes auf der Insel Mainau, sondern auch im täglichen Leben jedes Einzelnen.

G r ä f i n  B e t t i n a  B e r n a d o t t e

Insel Mainau im Januar 2007