Umwelt

Ökonomische und ökologische Balance

Die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung ist ein Unternehmensziel der Mainau GmbH. Aus diesem Grund wird der Umweltschutz auf der Insel seit 1998 professionell organisiert, indem wir uns freiwillig an einem System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung beteiligen; kurz: EMAS (Eco Management and Audit Scheme).

 

Seit 1998 ist unsere Umweltpolitik ein kontinuierlicher und zentraler Bestandteil der Unternehmensführung. Nach der Einführung eines Energiemanagements wurde die Umweltpolitik zum 24. Juli 2013 durch Bettina Gräfin Bernadotte um die Energiepolitik erweitert. Die Leitsätze zur Energiepolitik sind ab dem Punkt 12 formuliert. Die Grundlage dafür bildet der Leitsatz der Mainau GmbH „Nachhaltigkeit für Region und Umwelt. Wir erreichen wirtschaftlichen Erfolg für die Mainau GmbH.

Wir arbeiten dabei vorwiegend regional und sehen das Erreichen eines ökonomischen und ökologischen Gleichgewichts als unser Ziel und unsere Verpflichtung an.“ Aus der Präambel zur Umweltpolitik: „Sie stellt für uns eine Selbstverpflichtung dar, nicht nur die geltenden umweltrelevanten Vorschriften einzuhalten, sondern auch eine

angemessene kontinuierliche betriebliche Verbesserung voranzutreiben. Die Umweltpolitik hat zum Ziel, ungünstige Auswirkungen auf die Umwelt in einem solchen Umfang zu reduzieren, wie es sich mit wirtschaftlich vertretbaren Aufwendungen und der besten verfügbaren Technik erreichen lässt.

Wir wollen touristische Wirtschaftsformen stärken, die auf dem Grundsatz der Nachhaltigkeit basieren“. Für die Mainau ist die Etablierung eines Energiemanagementsystems eine weitere wichtige Säule des umweltschonenden Handelns. Im Rahmen des bestehenden Umweltmanagements schafft die Mainau GmbH die Voraussetzungen für eine ökologische und wirtschaftlich tragfähige Ausrichtung der Energieversorgung.

Umweltpolitik & Energiepolitik

1. Wir betrachten es als eine wichtige Aufgabe, unsere Gäste mit geschulten Mitarbeitern über ökologische Fragen zu informieren, sie zu beraten und zum positiven Handeln anzuregen.

2. Wir ergreifen geeignete Maßnahmen, um Belastungen, die durch touristische Dienstleistungen bzw. den daraus resultierenden Konsequenzen für den Naturhaushalt entstehen, zu vermeiden bzw. zu beseitigen. In den Umweltbereichen, in denen dies nicht zu bewerkstelligen ist, muß zumindest versucht werden, die Emissionen und das Abfallaufkommen oder andere Folgen auf ein Mindestmaß zu verringern und die natürlichen Ressourcen zu erhalten. Hier sind mögliche umweltfreundliche Verfahrensweisen zu berücksichtigen

3. Durch interne Audits kontrollieren wir den Erfolg der Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Umweltpolitik getroffen wurden. Es werden gegebenenfalls Korrekturen vorgenommen.

4. Für umweltkritische Tätigkeiten bzw. Verfahren arbeiten wir mit den betreffenden Institutionen oder Behörden Notfallpläne aus und ergreifen die nötigen organisatorischen/technischen Maßnahmen, um unfallbedingte Freisetzung von Stoffen zu verhindern.

5. Die Gesamtverantwortung für den betrieblichen Umweltschutz hat die Geschäftsleitung, die ihrerseits eine Stabstelle Umweltmanagement und Qualität (UQM) bestellt hat. Umweltschutz ist Führungsaufgabe und gleichwertig mit anderen Unternehmenszielen. Die Abteilungs- und Referatsleiter sind in das Umweltmanagementsystem (UMS) einbezogen und mitverantwortlich.

6. Die Mitarbeiter aller Ebenen des Betriebes werden in ihrem Verantwortungsbewusstsein für umweltverträgliche Tourismusformen, die dem Erhalt einer intakten Natur- und Kulturlandschaft dienen, durch regelmäßige Information und Schulung gefördert. Wir motivieren die Mitarbeiter zum aktiven Handeln im eigenen Arbeitsbereich. Die Führungskräfte erfüllen Vorbildfunktion.

7. Von allen Geschäftsfeldern werden - unter Einbeziehung der Stabstelle Umweltmanagement und Qualität - bei der Planung neuer Projekte, Verfahren und Techniken im voraus die Umweltwirkungen untersucht sowie die bedeutenden Auswirkungen der gegenwärtigen Tätigkeiten auf die lokale Umgebung geprüft, überwacht und regelmäßig dokumentiert.

8. Die an unserem Standort tätigen Vertragspartner werden über das Mainau-Konzept der ökologischen Wirtschaftsweise informiert und beraten. Sie werden aufgefordert, sich unserer Handlungsweise anzuschließen.

9. Der Öffentlichkeit werden im offenen Dialog die Informationen zur Verfügung gestellt, die geeignet sind, die Auswirkung unserer Unternehmenstätigkeit auf die Umwelt verständlicher zu machen. Ein Umweltbericht informiert regelmäßig über unsere Bemühungen und Maßnahmen im betrieblichen Umweltschutz.

10. Das Unternehmen Mainau strebt in allen Abteilungen eine kontinuierliche Verbesserung in der Umweltqualität an. Wir möchten modellhaft im Bereich des internationalen Bodenseetourismus wirken und mit den entsprechenden Verbänden und Behörden konstruktiv im Sinne der „GRÜNEN CHARTA von der Mainau“ aus dem Jahre 1961 zusammenarbeiten.

11. Das Unternehmen Mainau ergreift Maßnahmen, um die aktiv auftretende berufliche und private „Beschleunigung“ des Lebens, d.h. Stress, Hektik und Nervosität während des Aufenthaltes auf der Insel so weit wie möglich abzubauen. Dabei geht es nicht um Langsamkeit als Selbstzweck sondern um die Vermittlung von angemessener  Geschwindigkeit und der Veränderung, in einem umfassenden Sinn: im Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit der umgebenden Natur, nicht nur während des Aufenthaltes auf der Insel Mainau, sondern auch im täglichen Leben jedes Einzelnen.

12. Mit der Etablierung eines Energiemanagementsystems als weitere wichtige Säule des umweltschonenden Handelns und im Rahmen des bestehenden Umweltmanagements schafft die Mainau GmbH die Voraussetzungen für eine ökologische und wirtschaftlich tragfähige Ausrichtung der Energieversorgung. Die Schwerpunkte unseres Energiemanagements liegen in der Energieeinsparung und der Energieeffizienz. Wir verpflichten uns dazu unsere Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessen und Energieeinsparmöglichkeiten aufzudecken. Hierbei konzentrieren wir uns insbesondere auf diejenigen Prozesse, welche den Energieverbrauch wesentlich beeinflussen. Die Energieeffizienz ist wesentlicher Bestandteil bei der Auswahl und der Entscheidung hinsichtlich der Produkte und Dienstleistungen, die wir beziehen. Zudem ist die Energieeffizienz ein Kernpunkt bei der Auslegung von Prozessen, Anlagen und Gebäuden.

13. Der Leitsatz der Mainau GmbH „Nachhaltigkeit für Region und Umwelt“ gilt auch in der Energiepolitik. Wir sind davon überzeugt, dass es sinnvoll und möglich ist den Energiebedarf dort zu decken, wo er entsteht. Dabei können vorhandene regionale Potenziale im Energiebereich genutzt werden, was sowohl der Umwelt als auch der lokalen Wirtschaft zugutekommt. Im Hinblick darauf, dass wir alle Verantwortung für unsere Umwelt tragen und im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes, sehen wir vor allem den Ausbau erneuerbarer Energien auf der Insel Mainau als zusätzliche Maßnahme, die über die Steigerung der Energieeffizienz und über die Senkung des Energieverbrauchs hinausgeht. Die zunehmende Verknappung der fossilen Energieträger und die daraus resultierenden absehbaren Energiepreissteigerungen bestärken uns zudem in unserem Ziel erneuerbare Energien auszubauen. Wir sind überzeugt, dass Investitionen in zukunftsträchtige Technologien, die wir zum jetzigen Zeitpunkt tätigen, zukünftig unsere Kosten für Energie deutlich senken werden, was positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit haben wird.

14. Wir etablieren Zielgrößen und verpflichten uns dazu diese Ziele und die genannten Schwerpunkte Energieeinsparung und Energieeffizienz regelmäßig zu überprüfen. Darüber hinaus werden die von uns genutzten Energien in Art und Menge systematisch erfasst und bewertet. Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und aller relevanten geltenden Anforderungen in Bezug auf ihre Energieaspekte ist bei uns eine ausnahmslose Forderung in allen Unternehmensbereichen.

15. Die Geschäftsführung der Mainau GmbH als Energiemanagementverantwortliche hat zur Umsetzung dieser energiepolitischen Ziele einen Energiemanagementbeauftragten ernannt. Dieser führt das Energiemanagementsystem eigenverantwortlich und in Abstimmung mit den weiteren, im integrierten Managementsystem verbundenen, Managementsystemen (derzeit Umwelt und Arbeitsschutz). Er überwacht das operative Geschäft und berichtet direkt an die Geschäftsführung. Die dafür notwendigen Ressourcen und Informationen werden ihm zur Verfügung gestellt. Energieeffizienz und Energieeinsparung hängen nicht nur von Technologien ab, sondern auch Qualifikationen und Motivation der Mitarbeiter spielen eine wichtige Rolle. In regelmäßigen Unterweisungen und Schulungen werden deshalb unsere Mitarbeiter an das Energiethema herangeführt, zur Mitarbeit motiviert und über den aktuellen Stand, Fortschritte und Zukunftspläne informiert. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern, Lieferanten, Dienstleistern, Besuchern und anderen Interessensgruppen ist für uns selbstverständlich. Daher informieren wir in einem jährlichen Bericht über unsere Aktivitäten und Fortschritte im Bereich Energiemanagement. Unsere Energiepolitik wird regelmäßig kommuniziert und bei Bedarf aktualisiert. Darüber hinaus bieten wir interessierten Gruppen Führungen an, bei deinen ein Einblick in die energetische Anlagentechnik gewährleistet wird und zusätzliche Informationen zum Thema Energie zur Verfügung gestellt werden.


Ökologische Meilensteine

Seit 1957 bis heute treffen sich auf Schloss Mainau verantwortliche Personen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien, um Fragen der Erhaltung und Pflege unserer Umwelt zu erörtern.

seit 2010

2016

  • Zertifizierung und Auszeichnung als „Nachhaltiges Reiseziel“ durch Minister Alexander Bonde, Baden Württemberg, nach einem umfangreichen Nachhaltigkeits-Check durch TourCert Stuttgart.
  • Erfolgreiche Revalidierung des Unternehmens Mainau GmbH nach EMAS.
  • Ehrung durch die Bundesministerin für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, für innovative Umweltschutzmaßnahmen und transparente Berichterstattung

2015

  • Erster Nachhaltigkeitsbericht mit geprüfter Umwelterklärung 2015 der Mainau GmbH
  • Auszeichnung mit dem TASPO Award 2015 in der Kategorie: Beste regionale Verankerung
  • 1. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog. Perspektiven für Mensch und Umwelt – Nachhaltiger Klimaschutz in Kommunen. Veranstalter: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Mainau GmbH

2014 

  • Erfolgreiche Rezertifizierung des Mainauwaldes nach FSC
  • Eröffnung des Nachhaltigkeitsparcours auf der Insel Mainau

2013

  • Erfolgreiche Revalidierung des Unternehmens Mainau GmbH nach EMAS
  • Inkrafttreten eines eigenen Energiemanagements
  • Realisierung eines außergewöhnlichen Bauvorhabens im Hafenbereich mit eigenem Umweltprogramm und insgesamt 13 Umweltmaßnahmen

2012

  • Nominierung für den Umweltpreis Baden-Württemberg.
  • Auszeichnung im B.A.U.M.- Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“ als fahrradfreundlichstes Unternehmen in Baden-Württemberg.

2011

  • Einführung und Aufbau eines eigenen Energiemanagements nach ISO 16001
  • Inbetriebnahme eines Holzvergaser BHKW mit einer Leistung von 150 kWel und 300 kWth
  • Installation einer neuen Photovoltaikanlage mit 15,12 kWpeak

2010

  • Bettina Gräfin Bernadotte erhält den „Ökologia“-Preis der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., Bonn
  • Auszeichnung im B.A.U.M.-Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“
  • Erfolgreiche Revalidierung des Unternehmens Mainau GmbH nach der Verordnung (EG Nr. 1221/2009) EMAS III
2000er Jahre

2008

  • Bettina Gräfin Bernadotte wird von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. zur “Ökologia” – Botschafterin der Ökologie 2008 –berufen
  • Sonja Gräfin Bernadotte erhält den Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu

2007

  • Sonja Gräfin Bernadotte erhält den B.A.U.M. Umweltpreis 2007 (bundesdeutscher Arbeitskreis für umweltbewusstes Management e.V.) u.a. für ihre umweltpolitischen Leistungen als Geschäftsführerin der Mainau GmbH
  • Erfolgreiche Revalidierung nach EMAS
  • Eröffnung des EMAS-Erlebnisparcours

2006

  • Auszeichnung mit dem deutschen und europäischen EMAS-Award 2006 für die beste Maßnahme in Europa auf dem Gebiet „beste interne und externe Kommunikation“ (EMAS mit allen Sinnen – Erlebnis Nachhaltigkeit)
  • Erfolgreiche Fortsetzung der Biolandzertifizierung in der Landwirtschaft

2005

  • Gründung des Projekts „EMAS – mit allen Sinnen“

2004

  • Auszeichnung der Mainau-Gastronomie mit dem europäischen BIO- Zertifikat
  • Erfolgreiche Revalidierung des Unternehmens Mainau GmbH nach der neuen „Öko-Audit-Verordnung“ (VO-EG-Nr. 761/2001) EMAS II
  • Einführung des Kombitickets
  • Bau mehrerer Photovoltaikanlagen im Schwedenhof und bei der Gärtnerei für alle auf der Insel Mainau.

2003

  • FSC-Zertifizierung der 420 ha Mainauwald auf dem Festland

2002

  • Von nun an jährliche Veranstaltung der Messe "Moderne Energien"
  • Wahl von Sonja Gräfin Bernadotte zur Ökomanagerin des Jahres vom Wirtschaftsmagazin „Capital“ und der Umweltstiftung WWF

2001

  • Bau einer betrieblichen Erdgastankstelle und Anschaffung weiterer erdgas-betriebener Betriebsfahrzeuge
  • Auszeichnung der ca. 4 ha Obstbauflächen als anerkannter Biolandbetrieb
  • Erneute Teilnahme des Restaurants Schwedenschenke am DEHOGA-Wettbewerb und Auszeichnung als umweltfreundlicher Betrieb
  • Anschluss der Mainaugastronomie an die der Q-Siegel-Kampagne des Landes Baden-Württemberg und des DEHOGA zum Aufbau eines die Umweltziele integrierenden Qualitätsmanagements
  • Projekt Mainau-Bodenseepfad - 3. Baustein: In Zusammenarbeit mit dem Institut für Seenforschung (Landesforschungsanstalt für Umweltschutz) entsteht eine weitere Station zur Besucher – Umweltinformation zum Thema „Trinkwasserspeicher Bodensee“
  • Projekt Mainau-Bodenseepfad - 2. Baustein: In Kooperation mit der Boden-see-Wasser-Versorgung (BWV) entsteht die zweite Natur- und Umweltinformations-Station zum Thema „Vom Seewasser zum Trinkwasser“
  • Im Rahmen der Neuorganisation der Mainau GmbH Schaffung der Stabstelle Umweltmanagement und Qualität, welche die Abteilung Ökologie & Naturer-ziehung ablöst
  • Ausrichten des 4. Mainauer Mobilitätsgesprächs in Kooperation mit dem Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg
  • Durchführung der zweiten Umweltbetriebsprüfung nach EMAS II unter Ein-beziehung eines Systemaudits mit dem Umweltmanagementbeauftragten durch den Öko-Audit-ERFA-Kreis der Industrie und Handelskammer (IHK)
  • Erfolgreiche Revalidierung des Unternehmens Mainau nach der neuen „Öko-Audit-Verordnung“ (VO-EG-Nr. 761/2001) EMAS II 

2000

  • Neuer Ökologischer Weinlehrpfad „Weinberg am Schwedenturm“
  • Konzipierung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Weinbau, Freiburg, als Versuchs- und Schaugarten
  • Die Mainau GmbH und deren Umweltbeauftragter Gerhard Worm erhalten den renommierten B.A.U.M. – Umweltpreis 2000 für die Leistungen des Um-weltmanagements im Tourismus
  • Neubau eines baubiologisch vorbildlichen Energie-Informations-Pavillons mit Ausstellung zum Thema „Energie für die Zukunft“ und Information der Besucher über die innovative Energieversorgung der Insel gekoppelt mit praktischen Anregungen für das Energiesparen zu Hause
1990er Jahre

1999

  • Einführung innovativer Reinigungstechnik in der Gastronomie:
    Installation einer energiesparenden Großspülmaschine mit Anschluss an das Nahwärmenetz
  • Projekt Mainau-Bodenseepfad - 1. Baustein: In Kooperation mit der Interna-tionalen Bodensee-Stiftung entsteht die erste Station für Natur- und Umweltinformation zum Thema „Ökosystem Bodensee“
  • Verleihung des Umweltschutzpreises „Die Goldene Blume von Rheydt“ an Sonja Gräfin Bernadotte

1998

  • Unterzeichnung des im Sinne der „Agenda 21“ verfassten Konstanzer Wasser-Generationenvertrags zum Schutze des Trinkwassers durch die Mainau GmbH
  • Erstmalige Prüfung der Insel Mainau von einem unabhängigen Umweltgutachter nach den Vorschriften der Öko-Audit-Verordnung nach VO EWG 1836/93: Zertifizierung der Mainau nach EMAS als erstes deutsches Tourismusunternehmen und einziger Botanischer Garten in Europa
  • Eintragung des Standorts Mainau in das Standortregister und damit Teilnahme am System.
  • Erste Teilnahme des Restaurants Schwedenschenke am Wettbewerb des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und des Landesfremdenver-kehrsverbands e.V.: Verleihung der ersten Umweltplakette 
  • Umstellung der kompletten Betriebswäscherei auf neue energie- und was-sersparende Dampftechnologie
  • Stattfinden eines umfassenden Verifizierungsaudits und einer Validierung
  • Beginn der nun jährlich stattfindenden Veranstaltung  „Mainauer Mobilitäts-gespräche“ zum Thema Mobilität und Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg und der Lenn-art-Bernadotte-Stiftung
  • Arbeit an neuen Projekten zu einer umweltverträglicheren Mobilität im Rahmen eines Symposiums mit touristischen Multiplikatoren

1997

  • Einführung und Aufbau eines „Umwelt-Management-Systems“ nach den Richtlinien der EG-VO 1836/93 mit Unterstützung der IHK Hochrhein-Bodensee und des Umweltministeriums Baden-Württemberg – eine Pionierleistung in der Tourismus-Branche
  • Umstellung der Energieversorgung der Mainau GmbH von Heizöl zu Erdgas mit Holzhackschnitzel-Heizung und zwei Blockheizkraftwerken in einem Nahwärmeverbund. Förderung des modellhaften Gesamtprojekts von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Land Baden-Württemberg
  • Konkretisieren der Unternehmensziele durch Leitsätze  – der ökologische Aspekt ist dabei wichtiger Bestandteil 
  • Start des Partner-Projekts „Lichtblicke im Gärtnerturm“ in Zusammenarbeit mit der internationalen Bodenseestiftung, Errichten eines Informations-zentrums zum Thema Natur und Kultur am Bodensee, Bereitstellung sowohl fachlicher Umweltinformationen als auch einer Multivisionsshow über den Natur- und Kulturraum Bodensee. Ziel dieser Einrichtung ist die Sensibi-lisierung der Besucher für das Thema Natur und Umwelt

1995

  • 1. Symposium „Tourismus und Umwelt“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg auf der Insel Mainau – daraus Entstehung der Initiative „Forum Tourismus Bodensee“
  • Erstmalige Teilnahme der Mainau GmbH an der Aktion „Natürlich Mobil“: Ideelle und finanzielle Förderung  dieses ÖPNV-Event in der Region
  • Anerkennung des Mainau-Obstbaus als Bioland-Betrieb

1994

  • Installation eines Müllkonzepts mit dem Ziel der Reduktion bzw. Trennung des Abfalls im Park
  • Umstellung auf extrem schwefelarmen Dieselkraftstoff des gesamten Diesel-Fuhrparks der Mainau

1993

  • Verpflichtung der Parkpflege den Torfeinsatz stark zu reduzieren und, wo möglich, auf Ersatzprodukte auszuweichen – damit Beitrag zur Schonung wertvoller Moorgebiete
  • Installation einer Umwelttechnik zur Entfeuchtung von Biomüll aus der Gastronomie
  • Anerkennung des Obstbaubetriebes als Bioland-Betrieb auf 3,5 ha – Aus-weitung zuletzt im Oktober auf zwischenzeitlich 4,5 ha und zeitliche Ver-längerung

1992

  • Einrichtung einer eigenen Umwelt-Abteilung „Ökologie und Naturerziehung“

1991

  • Erstellung eines umfassenden Programms an naturpädagogischen Projekten der „Grünen Schule Mainau“ – ein abwechslungsreiches Lernangebot, das sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene richtet

1990

  • Festlegung der Unternehmensphilosophie „Mainau 2000“ im Rahmen eines Workshops
  • Herstellung des „direkten Kontakts“ zur Natur und Sensibilisierung des Umweltbewusstseins auf dem Naturerlebnispfad – eine neuartige Methode die Natur begreifen und schützen zu lernen
1980er Jahre

1989

  • Pro Integration: Projekt zur Förderung lernschwacher Jugendlicher durch Ausbildung im Gartenbau

1988

  • Einführung des Grünen Telefons – ein kostenloser Service für ratsuchende Hobby-Gärtner – Entwicklung hin zu einem „Bio – Telefon“

1986

  • Durchführung der ersten internationalen „Mainauer Jugendspiele“ als beispielhaftes Projekt der Natur- und Umwelterziehung in der internationalen Bodenseeregion
  • Förderung der Pflege mainaueigener Naturschutzgebiete

1982

  • Einrichtung des „Grünen Telefon“ als ökologisches Beratungsangebot
1960er und 1970er Jahre

1971

  • Beschluss des „Bodensee-Manifests“ durch Politiker und Sachverständige der Bodensee-Anrainerstaaten auf Grundlage der „Grünen Charta von der Mainau“.

1967

  • Erstmalige Verleihung des Umweltschutzpreises „Die Goldene Blume von Rheydt“ (ältester deutscher Umweltschutzpreis, verliehen von der Stadt Mönchengladbach) an Graf Lennart Bernadotte, damaliger Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft und Sprecher des Deutschen Rates für Landespflege.

1961

  • 20. April 1961: Beschluss der „Grünen Charta von der Mainau" durch Graf Lennart Bernadotte anlässlich der 5. Mainauer Rundgespräche.
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Nachhaltigkeitsparcours

Ein Logo in Form eines Fußabdrucks signalisiert: Hier beginnt eine Reise zu umweltbewussterem Handeln mit neun spannenden Stationen.

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Grüne Charta

Am 20. April 1961 wurde die "Grüne Charta von der Mainau" unterzeichnet. Sie ist eines der ersten zentralen Dokumente deutscher Umweltgeschichte.

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Laufende Maßnahmen

Die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung ist ein Unternehmensziel der Mainau GmbH. Seit 1998 organisieren wir diese professionell.

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Informationen zum Download

Laden Sie sich hier die aktuelle Umwelterklärung der Insel Mainau herunter. Außerdem finden Sie hier auch Neuigkeiten aus unserem Umweltprogramm:

Status unserer Maßnahmen   Nachhaltigkeitsbericht 2016

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+49 (0) 7531 303-252 | Kontaktformular

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