Umweltschutz auf der Mainau

Nachhaltigkeit für Region und Umwelt

„Möge die Grüne Charta von der Mainau dienen, fördern und helfen und vor allem: Taten auslösen. Dieser bedarf unsere Zeit am dringlichsten“. Ein Anliegen, bereits 1961 durch Lennart Graf Bernadotte und weitere Experten in der Grünen Charta von der Mainau formuliert, das dringlich bleibt – damals wie heute. An dieses erste Nachhaltigkeitsdokument anknüpfend haben wir auf der Mainau in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Anstrengungen unternommen, unser Handeln Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten. Als jüngstes Instrument wurde hierzu 2019 die Mainauer Energie- und Klimaschutz-Strategie (MEKS) formuliert. Sie stellt eine Arbeitsgrundlage dar mit dem Ziel, die CO2-Emissionen der Mainau gemäß Greenhouse Gas Protocol in den Scopes 1 und 2 bis zum Jahr 2030 auf null zu senken. Zusammen mit unseren Partnerinnen und Partnern wollen wir Klimaschutz in der Bodenseeregion aktiv gestalten, den Weg hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zielstrebig beschreiten und so mit gutem Beispiel vorangehen. Gemeinsam können wir eine zukunftsfähige Welt erreichen, durch unsere Taten wollen wir dazu beitragen.


Meilensteine

Grüne Charta, Bodensee-Manifest, EMAS-Zertifizierung und FSC-Zertifizierung – hier finden Sie das Nachhaltigkeits-Engagement der Mainau GmbH in Meilensteinen zusammengefasst.

seit 2010

2020

  • Neue Holzhackschnitzelheizung mit 1300 kW wird in Betrieb genommen, übernimmt fortan während der Heizperiode die Grundlast im Energiebedarf der Mainau GmbH
  • Erfolgreiche Rezertifizierung als Fahrradfreundliches Unternehmen durch den Allgemeinem Deutschen Fahrrad Club (ADFC)

2019

  • Erfolgreiche EMAS-Rezertifizierung für weitere drei Jahre
  • Erste Fassung der Mainauer Energie- und Klimaschutz-Strategie (MEKS)

2017

  • Auszeichnung als Fahrradfreundliches Unternehmen durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC)

2016

  • Zertifizierung und Auszeichnung als „Nachhaltiges Reiseziel“ durch Minister Alexander Bonde, Baden Württemberg, nach einem umfangreichen Nachhaltigkeits-Check durch TourCert Stuttgart.
  • Ehrung durch die Bundesministerin für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, für innovative Umweltschutzmaßnahmen und transparente Berichterstattung

2015

  • Erster Nachhaltigkeitsbericht mit geprüfter Umwelterklärung 2015 der Mainau GmbH
  • Erster Mainauer Nachhaltigkeitsdialog. Perspektiven für Mensch und Umwelt – Nachhaltiger Klimaschutz in Kommunen. Veranstalter: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Mainau GmbH

2014

  • Erfolgreiche Rezertifizierung des Mainauwaldes nach FSC
  • Eröffnung des Nachhaltigkeitsparcours auf der Insel Mainau

2013

  • Inkrafttreten eines eigenen Energiemanagements
  • Umgestaltung des Hafenbereichs und Neubau des Restaurants Comturey (ehemals Comturey-Keller) mit eigenem Umweltprogramm und insgesamt 13 Umweltmaßnahmen

2012

  • Nominierung für den Umweltpreis Baden-Württemberg.
  • Auszeichnung im B.A.U.M.- Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“ als fahrradfreundlichstes Unternehmen in Baden-Württemberg.

2011

  • Einführung und Aufbau eines eigenen Energiemanagements nach ISO 16001
  • Inbetriebnahme eines Holzvergaser BHKW mit einer Leistung von 150 kWel und 300 kWth
  • Installation einer neuen Photovoltaikanlage mit 15,12 kWpeak

2010

  • Bettina Gräfin Bernadotte erhält den „Ökologia“-Preis der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., Bonn
  • Auszeichnung im B.A.U.M.-Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“
2000er Jahre

2008

  • Bettina Gräfin Bernadotte wird von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. zur “Ökologia” – Botschafterin der Ökologie 2008 –berufen

2007

  • Sonja Gräfin Bernadotte erhält den B.A.U.M. Umweltpreis 2007 (bundesdeutscher Arbeitskreis für umweltbewusstes Management e.V.) u.a. für ihre umweltpolitischen Leistungen als Geschäftsführerin der Mainau GmbH

2006

  • Auszeichnung mit dem deutschen und europäischen EMAS-Award 2006 für die beste Maßnahme in Europa auf dem Gebiet „beste interne und externe Kommunikation“ (EMAS mit allen Sinnen – Erlebnis Nachhaltigkeit)
  • Erfolgreiche Fortsetzung der Biolandzertifizierung in der Landwirtschaft

2004

  • Auszeichnung der Mainau-Gastronomie mit dem europäischen BIO- Zertifikat
  • Einführung des Kombitickets
  • Bau mehrerer Photovoltaikanlagen im Schwedenhof und bei der Gärtnerei für alle auf der Insel Mainau.

2003

  • FSC-Zertifizierung der 420 ha Mainauwald auf dem Festland

2002

  • Wahl von Sonja Gräfin Bernadotte zur Ökomanagerin des Jahres vom Wirtschaftsmagazin „Capital“ und der Umweltstiftung WWF

2001

  • Beginn der jährlichen Veranstaltung „Moderne Energien“, später „Energiesysteme im Wandel“
  • Bau einer betrieblichen Erdgastankstelle und Anschaffung weiterer erdgas-betriebener Betriebsfahrzeuge
  • Auszeichnung der ca. 4 ha Obstbauflächen als anerkannter Biolandbetrieb
  • Erneute Teilnahme des Restaurants Schwedenschenke am DEHOGA-Wettbewerb und Auszeichnung als umweltfreundlicher Betrieb; Anschluss der Mainaugastronomie an die der Q-Siegel-Kampagne des Landes Baden-Württemberg und des DEHOGA zum Aufbau eines die Umweltziele integrierenden Qualitätsmanagements
  • Schaffung der Stabstelle Umweltmanagement und Qualität, welche die Abteilung Ökologie & Naturerziehung ablöst

2000

  • Neuer Ökologischer Weinlehrpfad „Weinberg am Schwedenturm“: Konzipierung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Weinbau, Freiburg, als Versuchs- und Schaugarten
  • B.A.U.M. – Umweltpreis 2000 für die Leistungen des Umweltmanagements im Tourismus
  • Neubau eines baubiologisch vorbildlichen Energie-Informations-Pavillons mit Ausstellung zum Thema „Energie für die Zukunft“
1990er Jahre

1999

  • Verleihung des Umweltschutzpreises „Die Goldene Blume von Rheydt“ an Sonja Gräfin Bernadotte

1998

  • Erstmalige Zertifizierung der Mainau nach EMAS, als erstes deutsches Tourismusunternehmen und einziger Botanischer Garten in Europa
  • Erste Teilnahme des Restaurants Schwedenschenke am Wettbewerb des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und des Landesfremdenverkehrsverbands e.V.: Verleihung der ersten Umweltplakette
  • Beginn der Veranstaltung „Mainauer Mobilitätsgespräche“ zum Thema Mobilität und Nachhaltigkeit. Gemeinsame Veranstaltung der Mainau GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg und der Lennart-Bernadotte-Stiftung

1997

  • Einführung und Aufbau eines „Umwelt-Management-Systems“ nach den Richtlinien der EG-VO 1836/93 mit Unterstützung der IHK Hochrhein-Bodensee und des Umweltministeriums Baden-Württemberg
  • Umstellung der Energieversorgung der Mainau GmbH von Heizöl zu Erdgas mit Holzhackschnitzel-Heizung und zwei Blockheizkraftwerken in einem Nahwärmeverbund. Förderung des modellhaften Gesamtprojekts von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Land Baden-Württemberg
  • Ökologische Aspekte werden in den Leitsätzen verankert

1995

  • Anerkennung des Mainau-Obstbaus als Bioland-Betrieb

1994

  • Installation eines Müllkonzepts mit dem Ziel der Reduktion bzw. Trennung des Abfalls im Park

1993

  • Verpflichtung der Parkpflege den Torfeinsatz stark zu reduzieren und, wo möglich, auf Ersatzprodukte auszuweichen
  • Anerkennung des Obstbaubetriebes als Bioland-Betrieb auf 3,5 ha

1992

  • Einrichtung einer eigenen Umwelt-Abteilung „Ökologie und Naturerziehung“

1991

  • Erstellung eines umfassenden Programms an naturpädagogischen Projekten der „Grünen Schule Mainau“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

1990

  • Naturerlebnispfad
1980er Jahre

1989

  • Pro Integration: Projekt zur Förderung lernschwacher Jugendlicher durch Ausbildung im Gartenbau

1987

  • Durchführung der ersten internationalen „Mainauer Jugendspiele“ als beispielhaftes Projekt der Natur- und Umwelterziehung in der internationalen Bodenseeregion

1986

  • Förderung der Pflege mainaueigener Naturschutzgebiete

1982

  • Einrichtung des „Grünen Telefon“ als ökologisches Beratungsangebot
1960er und 1970er Jahre

1971

  • Beschluss des „Bodensee-Manifests“ durch Politiker und Sachverständige der Bodensee-Anrainerstaaten auf Grundlage der „Grünen Charta von der Mainau“.

1967

  • Erstmalige Verleihung des Umweltschutzpreises „Die Goldene Blume von Rheydt“ (ältester deutscher Umweltschutzpreis, verliehen von der Stadt Mönchengladbach) an Graf Lennart Bernadotte, damaliger Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft und Sprecher des Deutschen Rates für Landespflege.

1961

  • 20. April 1961: Beschluss der „Grünen Charta von der Mainau" durch Graf Lennart Bernadotte anlässlich der 5. Mainauer Rundgespräche.
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Nachhaltigkeit erleben

Wir denken langfristig, ökologisch, ökonomisch und sozial: Für Jung und Alt machen wir Nachhaltigkeit erlebbar. 

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Grüne Charta

Am 20. April 1961 wurde die "Grüne Charta von der Mainau" unterzeichnet. Sie ist eines der ersten zentralen Dokumente deutscher Umweltgeschichte.

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Aktuelles und Nachhaltigkeitsbericht

Die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung ist ein Unternehmensziel der Mainau GmbH.

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Informationen zum Download

Laden Sie sich hier den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Insel Mainau herunter und erfahren Sie mehr zu unserem Nachhaltigkeits-Engagement:

Nachhaltigkeitsbericht 2020

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Daniel Ette
Leitung Referat Nachhaltigkeit & Energie

+49 (0) 7531 303-413 | Kontaktformular

 

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